Vom Ego-Bewusstsein zum Seelenbewusstsein

Von der Illusion zur Wahrheit

Einführung

Vor zehn Jahren, im Jahr 2016, habe ich mein Buch Das Leben leben veröffentlicht. Seitdem hat sich vieles verändert. Die Zustände in der Welt haben sich deutlich verschlechtert, und die politische Lage ist dramatischer und unberechenbarer geworden. Dass es erneut Krieg in Europa geben könnte, war für viele Menschen lange Zeit unvorstellbar.

Die Ursache dieser Entwicklung sehe ich im kollektiven Ego-Bewusstsein der Menschheit. Der Kontakt zu unserer Seele, zu unserer göttlichen Essenz, ist weitgehend verlorengegangen.

Doch diese Entwicklung hat auch einen evolutionären Charakter. In der Geschichte der Menschheit fanden Bewusstseinssprünge oft gerade dann statt, wenn die Lage aussichtslos erschien und ein Wandel notwendig wurde, damit die Menschheit weiterbestehen konnte. Genau an einem solchen Punkt befinden wir uns heute. Mit den bisherigen Denk- und Handlungsmustern wird die Menschheit ihre Probleme nicht lösen können. Es braucht einen tiefgreifenden Wandel – einen Übergang vom Ego-Bewusstsein zu einem neuen kollektiven Bewusstsein.

Und darin liegt zugleich die positive Seite der Entwicklungen der letzten Jahre: Immer mehr Menschen erwachen aus der Identifikation mit Körper, Gedanken und Gefühlen – der Grundlage des Ego-Bewusstseins. Stattdessen entsteht ein neues Bewusstsein, in dem Körper, Gedanken und Gefühle wahrgenommen werden, ohne dass man sich vollständig mit ihnen identifiziert. Dadurch verändert sich das Bild, das man bisher von sich selbst hatte, grundlegend. Man wird zum Beobachter der Person, die man während seines Lebens auf dieser Welt „spielt“.

Das wahrnehmende Bewusstsein ist kein individuelles Wesen, sondern eins mit dem göttlichen Sein, mit dem göttlichen Bewusstsein. Deshalb nenne ich es „Seelenbewusstsein“. Seine Essenz ist der „göttliche Funke“, der in allem Lebendigen vorhanden ist. Dadurch wird auch die Trennung zwischen uns und dem, was wir Gott nennen, aufgehoben. Alles ist miteinander verbunden – und diese Verbundenheit kann man auch Liebe nennen.

Ich verwende den Begriff „Seelenbewusstsein“, weil die Seele den Gegenpol zum Ego bildet. Da man das Ego-Bewusstsein aufgrund seines starken Überlebensdrangs auch als „Überlebensbewusstsein“ bezeichnet, kann man das Seelenbewusstsein im Gegensatz dazu auch „reines Bewusstsein“ nennen. Ich verwende daher beide Begriffe, weil sie das Gleiche bedeuten.

Dieses Erwachen zum Seelenbewusstsein – in den östlichen Traditionen oft auch „Erleuchtung“ genannt – ist heute nicht mehr nur wenigen Menschen vorbehalten, die jahrelang meditiert haben. Es wird zunehmend für alle Menschen zugänglich, die sich ernsthaft darauf einlassen möchten. Für diese habe ich im Folgenden ein neues Kapitel zum Inhalt meines Buches hinzugefügt.

I. Ego- bzw. Überlebensbewusstsein

Dieses Bewusstsein ist auf den Körper und die physische Ebene bezogen. Sein Fokus liegt auf:

  • Sicherheit, Nahrung und Schlaf – den Grundbedürfnissen des Körpers
  • dem Überlebenstrieb („Ich muss überleben“)
  • der Identifikation mit Körper, Gedanken, Gefühlen und Materie

Da das kollektive Bewusstsein mit dem Körper identifiziert ist, ist es mit Ängsten verbunden – insbesondere mit Überlebensängsten.

Aus diesem Überlebenstrieb entsteht das Ego. Es ist kein reales Wesen, sondern ein mentales Konstrukt, das auf folgenden Grundannahmen beruht:

  • „Ich bin ein von der Natur getrenntes Wesen.“
  • „Ich muss mich schützen.“
  • „Ich muss mich behaupten.“
  • „Ich bin nicht vollständig – mir fehlt etwas.“

Daraus ergibt sich eine grundlegende Trennung zwischen:

  • Ich und Du
  • Mensch und Natur
  • Individuum und Kosmos
  • Geschöpf und Quelle
  • Mensch und Gott

Die Welt erscheint in diesem Zustand fragmentiert, voller Gegensätze und Konflikte.

Das Ego-Bewusstsein bewegt sich in Kategorien wie:
Angst – Begierde – Wut – Stolz – Kontrolle – Mangel

Es erzeugt Gegensätze:
Haben / Nicht-Haben – Gewinnen / Verlieren – Gut / Böse – Mein / Dein – Innen / Außen

Es identifiziert sich mit:

  • Name, Körper und Lebensgeschichte
  • Gedanken („Ich denke…“)
  • Gefühlen („Ich bin traurig/glücklich“)
  • Rollen (Beruf, Familie, Status)

Der Mensch erlebt sich als endliches Wesen zwischen Geburt und Tod. Daraus entsteht die Angst vor dem Tod, die das Leben tief prägt und die Lebensfreude einschränkt.

Die Funktion des Ego

Trotz seiner Problematik erfüllt das Ego eine wichtige evolutionäre Funktion. Es:

  • ermöglicht Individualität
  • schafft ein Zentrum der Erfahrung
  • erlaubt Lernen durch Kontraste
  • macht Freiheit und Entscheidungen erst möglich

Ohne das Ego gäbe es keine Selbstreflexion und keine bewusste Entwicklung.

Problematisch wird es erst durch die Identifikationen mit dem Ego-Bewusstsein. Man lebt und handelt aus diesem Bewusstsein (siehe oben!)


Stattdessen kann man das Ego

  • als Werkzeug statt als Identität zu sehen
  • als Rolle auf der „Bühne des Lebens“ verstehen
  • als Maske zu nutzen, nicht als Wesen

Die zentrale Lebensaufgabe besteht darin zu erkennen, dass die Identifikation mit dem Ego eine Illusion ist. Der Mensch ist – in dieser Sichtweise – eine Seele, die in einem Körper Erfahrungen macht.

II. Seelenbewusstsein bzw. reines Bewusstsein

Die Seele ist in ihrem Kern göttliches Bewusstsein, das durch den Menschen Erfahrungen macht. Sie ist nicht individuell – der Mensch ist ihr Ausdruck.

In verschiedenen Traditionen wird sie unterschiedlich benannt:

  • Atman (Hinduismus)
  • Buddha-Natur (Buddhismus)
  • Christusbewusstsein (Mystik des Christentums)

Auch Begriffe wie „Wahres Selbst“ oder „Transpersonales Selbst“ werden verwendet.

Die erste Phase des Ego-Bewusstseins ist notwendig, um Individualität zu entwickeln. Doch im Laufe des Lebens – häufig ab der Lebensmitte – beginnt ein Wandel.

Der Psychologe Carl Gustav Jung bezeichnete diesen Prozess als Individuation – die Entwicklung vom Ego zum wahren Selbst.

In diesem Prozess findet folgende Entwicklung statt:


1. Das Beobachter-Bewusstsein

Vorstufe

Friedrich Nietzsche beschreibt diesen Entwicklungsprozess in Also sprach Zarathustra durch die Metaphern von Kamel, Löwe und Kind:

  • Das Kamel: lebt angepasst und trägt die Lasten der Gesellschaft
  • Der Löwe: entwickelt ein eigenständiges Ich und kann „Nein“ sagen

Diese Phase bringt Selbstbestimmung, aber das Ego bleibt bestehen

Sie ist daher eine wichtige Vorstufe, aber noch nicht das Seelenbewusstsein.

Die nächste Stufe ist die Erkenntnis:

Ich bin nicht mein Körper – Ich bin das, was ihn wahrnimmt.

Das bedeutet:

  • Gedanken werden wahrgenommen, sind aber nicht „Ich“
  • Gefühle werden beobachtet, ohne mit ihnen zu verschmelzen
  • Empfindungen des Körpers werden wahrgenommen ohne sich mit dem Körper zu identifizieren
  • eine stille innere Instanz wird erfahrbar

Hier entsteht ein innerer Abstand zwischen Wahrnehmung und dem Wahrgenommenen. Aus dieser Distanz wird man zum Beobachter.

Was ist das, das beobachtet?

Diese Frage führt tiefer:
Es zeigt sich, dass alles Wahrnehmbare – Gedanken, Gefühle, Körper – Objekte sind.

Was bleibt, ist das Subjekt der Wahrnehmung.

Dieses wird oft bezeichnet als:

  • Zeuge
  • reines Gewahrsein
  • Präsenz
  • Bewusstsein selbst

Dieser Metapher wird häufig benutzt, um diesen Unterschied von dem unveränderten Bewusstsein und den Veränderungen im Bewusstseinsfeld zu verdeutlichen:

Himmel und Wolken

  • Der Himmel = unveränderliches Bewusstsein
  • Die Wolken = Gedanken, Gefühle, Körper, Erfahrungen

Alles verändert sich – nur das Bewusstsein, die reine Wahrnehmung selbst bleibt.


2. Vom Beobachter zum reinen Bewusstsein

Dieser Prozess geschieht in folgenden Schritten:

Schritt 1: Beobachten

  • Atem
  • Körperempfindungen
  • Gedanken
  • Gefühle

Erkenntnis:

Ich habe einen Körper – ich bin ihn nicht.

Schritt 2: Wer beobachtet?

Vom Beobachter zur reinen Wahrnehmung

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Meditation

Nimm einfach wahr, was in deinem Bewusstseinsfeld erscheint:

  • Atem
  • Geräusche
  • Körperempfindungen
  • Gefühle
  • Gedanken

Jetzt richte den Blick auf das Gefühl: „Ich nehme wahr.“

Spüre dieses „Ich“, das beobachtet. – Wo ist es?

  • Im Kopf?
  • Hinter den Augen?
  • Irgendwo im Körper?

Die zentrale Frage:

Gibt es tatsächlich jemanden, der das alles wahrnimmt?

Oder geschieht Wahrnehmen einfach?

Nicht du nimmst wahr. – Wahrnehmung ist bereits da.

Quelle: Who is aware right now – Amado Maa (gekürzte Fassung)

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Diese Übung macht klar, dass

  • kein fester Beobachter existiert
  • nur Wahrnehmung bleibt
  • kein Zentrum ist auffindbar

Der Kern dieser Erfahrung ist: ICH BIN


3. Einssein mit dem göttlichen Bewusstsein

In dieser Phase des Einsseins wird erfahren:

Die Seele ist nicht getrennt von ihrer Quelle: Gott

Der christliche Mystiker Meister Eckhart (1260-1328) beschreibt dies sehr klar:

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Gott ist nichts, das man findet, sondern etwas, das im Bewusstsein geschieht.

Für Meister Eckhart ist Gott kein Objekt, sondern der Grund des Seins – gegenwärtig im Innersten der Seele.

Er spricht von einem Grund der Seele, still, unberührt, grenzenlos. In diesem Grund gibt es keine Trennung zwischen Gott und Seele. Nicht, weil das Individuum „Gott wird“, sondern weil das Tiefste im Menschen nicht getrennt ist vom göttlichen Ursprung.

Die „Geburt Gottes“ geschieht, wenn das Ich still wird und seine Rollen, Wünsche und Identitäten loslässt. In dieser Offenheit erscheint das Göttliche als reine, lebendige Präsenz im Bewusstsein.

Quelle: The Birth of God in the Soul (Gekürzte Fassung)


4. Wesen des Seelenbewusstseins

Aus dem Bewusstsein der Seele zu leben, bedeutet

Befreiung

  • von der Angst des Überlebens-/Egobewusstseins vor dem Tod
  • von den falschen Bildern, die man im Laufe seines Lebens von sich entwickelt hat, und zum falschen Selbst wurden.
  • von der Herrschaft des „ Autopiloten“, der durch alte Muster, Gewohnheiten, Glaubens- und Verhaltensmuster unser Leben bestimmt, durch die wir reagieren statt zu agieren
  • von negativen Gedanken, die Ängste verursachen und zum ständigen Grübeln führen.

Souveränität

  • Aufgrund der Klarheit, eine Wahl zu haben, selbst zu bestimmen und damit die Verantwortung für sein Leben selbst übernehmen zu können.
  • Unabhängig von dem Wohlwollen anderer zu werden und damit die Verantwortung für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse selbst zu übernehmen. Es existiert keine Bedürftigkeit mehr.
  • Statt der durch den ständigen Gedankenfluss ausgelöste Ruhelosigkeit agiert man auch in schwierigen Situationen aus einer inneren Ruhe mit Gelassenheit und Besonnenheit.

Selbst-Wahrnehmung

Statt mit Körper, Gedanken und Gefühlen identifiziert zu sein lebt man aus dem Bewusstsein der Seele, seinem Wahren Selbst. Das bedeutet, man erfährt

  • sich als Teil eines größeren Ganzen und nicht mehr als ein getrenntes Wesen
  • einen inneren Frieden
  • ein Gefühl von grenzenloser Weite
  • eine innere Klarheit
  • Liebe ohne Besitzdenken

Die zentrale Erkenntnis:

Du kannst diesen Zustand nicht erreichen – du bist ihn bereits.

Die Essenz der Seele ist Stille.

Diese Stille kann vor allem in der Meditation erfahren, wenn man selbst zur Stille wird.


Meditation

Erlaube dir einfach, hier zu sein – nichts zu tun, nirgendwohin zu gehen. Lass den Körper ruhen und den Atem ganz natürlich fließen. Du musst nichts kontrollieren.

Lass deine Aufmerksamkeit weich werden. Sei einfach offen und gegenwärtig, ohne Anstrengung. Es gibt nichts zu erreichen und nichts festzuhalten.

Geräusche, Gedanken und Körperempfindungen dürfen einfach da sein, wie sie sind. Alles erscheint in einer stillen, ruhigen Präsenz, die immer da ist.

Diese Stille ist nicht die Abwesenheit von Klang, sondern der Raum, in dem alle Erfahrungen auftauchen. Du musst sie nicht suchen oder erzeugen – sie ist bereits hier.

Ruhe eine Weile in dieser stillen Wahrnehmung. Gedanken und Gefühle können kommen und gehen, doch die Stille bleibt unberührt, offen und friedlich.

Wenn du bereit bist, spüre wieder deinen Atem und öffne sanft die Augen. Nichts Wesentliches hat sich verändert – die stille Präsenz ist immer noch da.

Quelle: Resting as the Silence of Being (Gekürzte Fassung)

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Stille kann man weiterhin erfahren

  • in der Natur
  • in tiefer Verbundenheit mit Menschen, Tieren und der Natur
  • in besonderen Augenblicken
  • häufig auch in einer ausweglos erscheinenden Krise

5. Widerstände

Widerstände sind normal. Das Ego wehrt sich, da es durch das Beseitigen von Identifikationen seine Auflösung als „Tod“ erlebt. Man kann in dieser Stille, dieser reinen Wahrnehmung, Unbehagen, eine innere Unruhe oder sogar Angst erleben.

Daher ist man auch immer wieder aufs Neue mit seinem Körper, seinen Gedanken, Gefühlen usw. identifiziert, weil die Aufmerksamkeit sich wieder verengt. Man bemerkt jedoch immer öfter, wenn man wieder damit identifiziert ist. Dann nimmt man Gedanken, Gefühle und Empfindungen einfach wieder nur wahr, ohne sie zu verdrängen. Wenn das gelingt, ist dieses Erkennen immer ein Erfolg. Und wenn das immer öfter möglich ist, ist das ein großer Fortschritt, über den man sich freuen kann.


6. Der Bewusstseinswandel – ein evolutionärer Prozess

In diesem Prozess des Bewusstseinswandels erfüllen wir unsere evolutionäre Lebensaufgabe. Manche erleben diesen Wandel ganz plötzlich, wie zum Beispiel Ramana Maharshi. Für die meisten Menschen ist es jedoch ein schrittweiser Prozess des Erkennens und Integrierens.

Wichtig:

Der Wandel vom Ego- zum Seelenbewusstsein ist kein Ziel, das erreicht werden muss, sondern ein Prozess des Erinnerns an das, was wir bereits sind.

Im Folgenden eine Meditation, die einen direkten Weg zur Erfahrung unseres Seelenbewusstseins aufzeigt.

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Meditation

Der direkte Weg zum Selbst ist ganz nah.

Er führt nicht irgendwohin – er weist auf das hin, was jetzt schon da ist.

Du musst nichts werden. Nichts erreichen. Nichts verstehen. Keine lange Praxis vollenden.

Nur still fragen: Wer bin ich – jetzt?

Nicht der Name. Nicht der Körper. Nicht die Gedanken oder Gefühle.
All das erscheint und vergeht.

Doch was ist es, das all dies wahrnimmt? Was kennt den Gedanken, das Gefühl, den Körper? Was ist sich dieser Erfahrung bewusst?

Ganz still zeigt der direkte Weg darauf zurück.

Nicht in die Ferne, sondern in die einfache Gegenwart des Seins.

Du bist die wache Präsenz, in der alles erscheint.

Immer war sie hier – in jeder Erfahrung, in jeder Lebensphase, in jedem Augenblick.

Du musst sie nicht festhalten. Du kannst sie nicht verlieren. Denn sie ist das, was du bist.

Es genügt ein klares Sehen: Nicht verloren gehen in „Ich bin dies“ oder „Ich bin das“. Sondern erkennen:

Da ist Gewahrsein.

Da ist stilles Sein.

Hier. Jetzt. Immer.

Quelle: The Direct Path (Gekürzte Fassung)

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Hilfreich bei der Vertiefung dieses Prozesses sind:

Artikel bei „Sein.de“

Psychosynthese – Psychologie des neuen Bewusstseins

Diese Linie ignorieren!

Buchvorstellungen zu diesem Thema:

Eine neue Erde – Eckhart Tolle

Neues Bewusstsein – Eckhart Tolle

Das Licht des Seins enthüllen – Amoda Maa

Das Ego auflösen – Helen Hamilton

Spirituelles Leben – Meister Eckhart

Sei was du bist – Ramana Maharshi

Das Wahre Selbst – Richard Rohr

Die Welle ist das Meer – Willigis Jäger

Bewusstsein ist Alles – Rupert Spira

Nichts als Gegenwart – Jean Klein

Diese Linie ignorieren !!!

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