Sei, was Du bist!

Sei, was Du bist!

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

weltweit verehrt als der Weise vom „Arunachala“, erreichte eine Tiefe der Erkenntnis und der religiösen Erfahrung, die seine spirituellen Unterweisungen zu einem unschätzbaren Wert für Menschen aller religiösen Erkenntnisse und philosophischen Richtungen macht. Seine Gedanken über das Verhältnis von Bestimmung und Freiheit des Willens, über Tod und Wiedergeburt und über das wahre Wesen von Ich, Welt und Gott spiegeln die Einsicht eines Mannes vom Rang der großen Religionsstifter der Menschheit wider. (Text auf der Rückseite des Buches.)

Indischer Mystiker Ramana Maharshi

Einleitung

Dieses Buch entspricht am meisten dem Anspruch dieser Website, „Leben, was wir sind“. Der Titel des Buches „Sei, was du bist!“ könnte ebenso der Titel dieser Website sein. Dass Ramana Maharshi mit den großen Religionsstiftern der Menschheit gleichgesetzt wird, wie es der oben zitierte Text der Buch-Rückseite aufzeigt, ist nicht übertrieben. Zahlreiche spirituelle Lehrer beziehen sich in ihren Lehren auf Ramana Maharshi.

Die ausgewählten Texte aus dem Buch können nur eine Anregung sein, sich intensiv mit den Lehren von Ramana Maharshi zu beschäftigen, wenn man beim Lesen der Auszüge eine Resonanz bei sich spürt, was bedeuten kann, dass eine innere Wahrheit berührt wurde.

Da es in der spirituellen Sprache zum Teil sehr unterschiedliche Interpretationen von Selbst, Gott, Ich, und Herz gibt, vermittelt der erste Teil die Definitionen dieser Begriffe in der Sprache von Ramana Maharshi. Manchmal wählt er Begriffe aus dem Sanskrit, weil es keine eindeutigen Übersetzungen dieser Begriffe gibt. Sie werden aber verständlich erklärt.

Zum größten Teil besteht der Inhalt aus Fragen, die Ramana Maharshi gestellt werden und dieser beantwortet. Mit diesen Fragen wird sich jeder selbst sehr leicht identifizieren können.

Definitionen zu verwendeten Begriffen

1. Das Selbst

„Dies ist der Begriff, den Ramana am meisten benutzt hat. Er definierte ihn, indem er sagte, dass das wahre Selbst oder das wirkliche Ich, im Gegensatz zu unserer gewöhnlichen Wahrnehmung, keine Erfahrung der Individualität, sondern ein unpersönliches, allumfassendes Gewahrsein ist. Es darf nicht mit dem individuellen Selbst, dem Ich oder Ego, verwechselt werden, das, wie er sagte, im Grunde nicht existiert. Es ist vielmehr eine Projektion des Geistes*, dass die die unmittelbare Erfahrung des wahren Selbst verhüllt. Er stellte fest, dass das wahre Selbst immer gegenwärtig ist und immer erfahren wird, betonte aber, dass man sich dessen erst bewusst wird, wenn die selbsteinschränkenden Neigungen des Geistes verschwunden sind. Dauerndes und bleibendes Selbst-Gewahrsein wird Selbstverwirklichung genannt.“

*Was in der deutschen Fassung mit „Geist“, wo angebracht ist, auch mit „Denken“ übersetzt ist, ist das englische Wort „mind“. In der von Ramana Ramana gelegentlich verwendeten Terminologie des Vedanta wäre das an vielen Stellen das „innere Organ“, das alle Fähigkeiten des Fühlens, Empfindens, Wahrnehmens, Denkens und Vorstellens umfasst. – „Bewusstsein“, eine andere mögliche Übersetzung von „mind“, wird von Ramana Maharshi vor allem im Sinne des absoluten reinen Bewusstseins (als Bewusstheit bei gleichzeitiger Abwesenheit von Fühlen, Empfinden, Wahrnehmen, Denken und Vorstellen) gebraucht. (Anmerkung des Übersetzers.)

2. Sat-Chit-Ananda

„Dieser Sanskrit – Begriff wird mit Sein – Bewusstsein – Seligkeit übersetzt. Ramana lehrte, dass das Selbst reines Sein ist, ein subjektives Gewahrsein des „Ich bin“, welches völlig frei ist von dem Gefühl „Ich bin dies oder das“. Es gibt keine Subjekte oder Objekte im Selbst, nur ein Gewahrsein des Seins. Da dieses Gewahrsein bewusst ist, wird es auch Bewusstsein genannt. Die direkte Erfahrung dieses Bewusstseins ist ein Zustand ununterbrochenen Glücks, und deshalb wird der Begriff Ananda oder Seligkeit dafür benutzt. Diese drei Aspekte, – Sein, Bewusstsein und Seligkeit – werden als ein Ganzes erfahren und nicht als getrennte Eigenschaften des Selbst. Sie sind so wenig voneinander zu trennen wie Feuchtigkeit, Durchsichtigkeit und Flüssigkeit des Wassers.“

3. Gott

„Ramana behauptet, dass das Universum durch die Kraft des Selbst getragen wird. Da die Theisten diese Kraft Gott zu schreiben, benutzte er oft das Wort Gott als Synonym für das Selbst. Genauso benutzte er das Wort Brahman, die höchste Wirklichkeit im Hinduismus, und Shiva, einen hinduistischen Namen für Gott. Ramanas Gott ist kein persönlicher Gott, er ist das formlose Sein, das das Universum erhält. Er ist nicht der Schöpfer des Universums, dieses ist nur eine Manifestation seiner Kraft. Er ist untrennbar vom Universum, wird aber nicht von seinem Erscheinen oder Verschwinden berührt.“

4. Das Herz

„Ramana hat häufig das Sanskrit-Wort Hridayam benutzt, wenn er vom Selbst sprach. Es wird gewöhnlich als das Herz übersetzt, aber eine bessere Übersetzung wäre Dies ist das Zentrum. Mit diesem besonderen Begriff wollte er nicht andeuten, dass es ein besonderen Platz oder ein besonderes Zentrum für das Selbst gibt, sondern nur darauf hinweisen, dass das Selbst die Quelle ist, aus der alle Erscheinungen hervorgehen.“

5. Jnana

„Die Erfahrung des Selbst wird manchmal Jnana oder Erkenntnis genannt.
Man soll diesen Begriff nicht dahingehend verstehen, dass es eine Person gibt, die das Selbst erkennt, denn im Zustand des Selbst-Gewahrseins gibt es keinen lokalisierten Erkennenden und nichts vom Selbst Getrenntes, das erkannt werden kann.
Wahre Erkenntnis oder Jnana ist kein Objekt der Erfahrung oder das Verständnis eines Zustandes, der vom Erkennenden selbst getrennt ist. Es ist direktes und wissendes Gewahrsein der einen Wirklichkeit, in der Subjekt und Objekt nicht mehr existieren. Wer in diesem Zustand fest gegründet ist, wird ein Jnani genannt.“

Frage:

Was ist Wirklichkeit?

Antwort:

Wirklichkeit ist das, was ist. Sie ist, was sie ist. Sie ist jenseits der Sprache, sie ist jenseits der Ausdrücke Sein und Nicht-Sein usw. Wirklichkeit ist reines Bewusstsein, das verbleibt, wenn Nicht-Erkenntnis zusammen mit der Erkenntnis von Objekten verschwindet. Sie allein ist das Selbst (Atman). Im völligen Selbstgewahrsein gibt es nicht die geringste Nichterkenntnis.

Das Leuchten von Bewusstsein – Seligkeit in Form des reinen Gewahrseins, das gleichermaßen innen wie außen leuchtet- , ist die höchste, beseligende, ursprüngliche Wirklichkeit. Ihre Form ist Schweigen, und Jnanis bezeichnen sie als den letzten und unverstellten Zustand wahrer Erkenntnis.

Frage:

Was ist dieses Gewahrsein, und wie kann man es erlangen und entwickeln?

Antwort:

Sie selbst sind Gewahrsam. Es ist nur ein anderer Name für Sie. Da Sie selbst es sind, besteht keine Notwendigkeit, es zu erlangen oder zu entwickeln. Alles, was Sie tun müssen, ist aufzuhören, andere Dinge wahrzunehmen, also das Nicht – Selbst. Wenn man aufhört, dieses wahrzunehmen, bleibt nur reines Gewahrsein, und das ist das Selbst.

Frage:

Wenn das Selbst seiner selbst gewahr ist, warum bin ich seiner in diesem Augenblick nicht wahr?

Antwort:

Es gibt keine Dualität. Ihre gegenwärtige Erkenntnis beruht auf dem Ego und ist nur relativ. Solch eine Erkenntnis bedarf eines Subjekt und eines Objekts, während das Gewahrsein des Selbst absolut ist und keines Objektes bedarf.

Das Selbst ist immer gegenwärtig. Jeder möchte das Selbst erkennen. Welche Hilfe braucht man, um sich selbst zu erkennen? Die Menschen möchten das Selbst als etwas Neues sehen. Aber es ist ewig und gleichbleibend. Sie wollen es als strahlendes Licht oder so etwas sehen. Wie wäre das möglich! Es ist weder Licht noch Finsternis. Es ist nur, was es ist, und kann nicht definiert werden. Die beste Definition ist: Ich bin, der ich bin.

Frage:

Sie sagen manchmal, dass das Selbst Schweigen ist. Wie ist das zu verstehen?

Antwort:

Wer im Selbst lebt, in der Schönheit bar allen Denkens, der hat nichts, woran er denken müsste. Woran man sich halten sollte, ist allein die Erfahrung des Schweigens, denn in diesem höchsten Zustand gibt es nichts, was man erreichen könnte, außer sich selbst.

Frage

Da man die Körper und die sie belebenden Selbste überall als unzählig wahrnimmt, wie kann man da sagen, dass das Selbst nur eins ist?

Antwort:

Wenn man die Vorstellung Ich bin der Körper akzeptiert, sind die Selbste zahlreich. Der Zustand, in dem diese Vorstellung verschwindet, ist das Selbst, denn in diesem Zustand gibt es keine anderen Objekte. Aus diesem Grund wird das Selbst als nur als eins betrachtet.

Da der Körper in der natürlichen Schau des wahren Selbst nicht existiert, sondern nur in der auswärts gewandten Sicht des Geistes, der einer Täuschung unterworfen ist, ist es falsch, das reine Bewusstsein als Besitzer des Körpers zu bezeichnen.

Die Welt existiert nicht ohne den Körper, der Körper nicht ohne den Geist, der Geist nicht ohne das Bewusstsein und das Bewusstsein nicht ohne die Wirklichkeit.

Für den Weisen, der das Selbst in sich gefunden hat, gibt es nichts anderes als das Selbst. Warum? Weil das Ego, das die Form eines Körpers für das Ich hält, ausgelöscht ist und er formloses Sein – Bewusstsein ist.

Frage:

Wie kann man Befreiung erlangen?

Antwort:

Befreiung ist unsere eigentliche Natur. Wir sind das bereits. Schon die Tatsache, dass wir nach Befreiung verlangen, zeigt, dass Freisein von Fesseln unserer wahre Natur ist. Es braucht nicht neu errungen zu werden. Notwendig ist nur, die falsche Vorstellung loszuwerden, dass wir gebunden sind. Wenn wir das schaffen, gibt es keine Wünsche oder Gedanken mehr. Solange man noch nach Befreiung verlangt, so lange, das ist gewiss, ist man gebunden.

Frage:

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Geist und dem Selbst?

Antwort:

Es gibt keinen Unterschied. Der Geist, nach innen gewandt, ist das Selbst, nach außen gewandt ist er das Ego und die ganze Welt.
Der Geist existiert aber nicht getrennt vom Selbst. Er hat keine unabhängige Existenz. Das Selbst existiert ohne den Geist, aber der Geist nicht ohne das Selbst.

Frage:

Ramana spricht vom Herzen als dem Sitz des Bewusstseins und als identisch mit dem Selbst. Was bedeutet hier das Herz?

Antwort:

Benennen Sie es mit jedem beliebigen Namen, Gott, Selbst, Herz oder Sitz des Bewusstsein, es ist alles das Gleiche. Was man erfassen muss, ist, dass das Herz der Kern ist, das Zentrum, ohne das es nichts gibt.

Das Herz ist nicht körperlich, sondern spirituell. Im Sanskrit bedeutet Herz: Dies ist das Zentrum. Das Herz ist das Zentrum von allem.

Frage:

Was ist Verwirklichung?

Antwort:

Die falsche Vorstellung Ich bin der Körper ist die Ursache von allem Unglück. Diese falsche Vorstellung muss verschwinden. Das ist Verwirklichung. Verwirklichung ist kein Erwerb von etwas Neuem, keine neue Fähigkeit. Sie ist lediglich die Entfernung aller Tarnungen.
Die letzte Wahrheit ist so einfach. Es ist nicht mehr, als im ursprünglichen Zustand zu sein. Das ist alles, was gesagt werden muss.

Das Selbst ist immer verwirklicht. Es ist nicht notwendig, etwas verwirklichen zu wollen, dass schon verwirklicht ist und immer verwirklicht war, denn Sie können ihre eigene Existenz nicht leugnen. Diese Existenz ist bewusst Sein, ist das Selbst.

Frage:

Sie sprechen von Sein. Was ist Sein?

Antwort:

Ihre Pflicht ist es, zu sein, und nicht, dies oder das zu sein. „Ich bin, der ich bin.“, das ist die ganze Wahrheit. Die Methode lässt sich in den Worten zusammenfassen „Sei still.“. Was bedeutet die Stille? Sie bedeutet Zerstörung von sich selbst, weil jede Gestalt oder Form die Ursache von Schwierigkeiten ist. Geben Sie die Vorstellung auf, dieser oder jener zu sein. Alles, was notwendig ist, um das selbst zu erkennen, ist, still zu sein.

Das wahre Selbst ist das unendliche Ich. Dieses Ich ist Vollkommenheit, es ist ewig. Es hat keinen Ursprung und kein Ende. Das andere Ich wird geboren und stirbt. Sehen Sie, wem diese wandelnden Gedanken gehören. Sie werden finden, dass sie nach dem Ich-Gedanken entstehen. Spüren Sie die Quelle des Ich-Gedankens auf. Nur das Selbst wird zurückbleiben.

Frage:

Ist es für den westlichen Menschen schwerer, sich nach innen zu wenden?

Antwort:

Ja, er ist geistig überaktiv, und seine Energie ist nach außen gerichtet. Wir müssen innerlich ruhig werden und dürfen das Selbst nicht vergessen, dann können wir äußerlich mit unseren Aktivitäten fortfahren. Vergisst ein Mann, der auf der Bühne eine Frauenrolle spielt, dass er ein Mann ist? So müssen auch wir unsere Rolle auf der Lebensbühne spielen, ohne uns damit zu identifizieren.

Frage:

Ist Gott vom Selbst getrennt?

Antwort:

Das Selbst ist Gott. Ich bin ist Gott. Diese Frage ergibt sich, weil Sie am Ego selbst hängen. Sie entsteht nicht, wenn Sie sich an das Wahre Selbst halten. Dieses will und kann nicht irgendetwas fragen. Wäre Gott vom Selbst getrennt, müsste er ein Gott ohne Selbst sein, was absurd ist. Gott, der nicht zu existieren scheint, ist die einzig wahre Existenz, während das Individuum, dass zu existieren scheint, niemals existent ist. Die Weisen sagen, dass der Zustand, in dem man derart seine eigene Nicht-Existenz erkennt, allein die wunderbare höchste Erkenntnis ist.

Jetzt glauben Sie, dass Sie ein Individuum sind, dass es ein Universum gibt und dass Gott sich jenseits des Kosmos befindet. Es ist eine Vorstellung von Getrenntsein. Diese Vorstellung muss verschwinden, denn Gott ist nicht von Ihnen oder dem Kosmos getrennt.

Gott ist nicht nur im Herzen aller, er ist die Stütze aller, die Quelle von allem. Alles geht aus ihm hervor und löst sich wieder in ihm auf. Deshalb ist er von niemandem getrennt.

Frage:

Kann ich in diesem Leben voller Begrenzungen jemals die Seligkeit selbst erfahren?

Antwort:

Die Ursache Ihres Leides liegt nicht im Leben draußen, sondern in Ihnen, Ihrem Ego. Sie legen sich die Selbstbegrenzungen auf und machen dann vergebliche Anstrengungen, sie zu überwinden. Alles Unglücklichsein kommt vom Ego. Mit dem Ego kommen alle Ihre Schwierigkeiten. Was nützt es, wenn Sie die Geschehnisse des Lebens für Ihr Leiden verantwortlich machen, dessen Ursache in Wirklichkeit in Ihnen selbst liegt?

Würden Sie das Ego zurückweisen und es verbrennen, indem Sie ihm keine Beachtung schenken, dann wären Sie frei. Akzeptieren Sie es, wird es Ihnen Begrenzungen auferlegen und Sie zu dem vergeblichen Kampf zwingen, diese zu überwinden. Das Selbst zu sein, das sie in Wirklichkeit sind, ist das einzige Mittel, um Seligkeit zu erfahren, die Sie immer besessen haben.

Weitere Zitate

„Gott zu verehren heißt nichts anderes, als sich selbst zu erkennen.“

„Das Wesen des Geistes ist Gewahrsein oder Bewusstsein allein. Wird er jedoch vom Ego beherrscht, dann funktioniert er als Vernunft, Denken und Sinneswahrnehmung. Für das kosmische Bewusstsein, das nicht durch das Ego begrenzt wird, gibt es nichts von sich selbst Getrenntes, und es ist bloß gewahr. Das ist, was die Bibel mit „ich bin, der ich bin“ meint.“

Mein Fazit:

Die falsche Vorstellung „Ich bin der Körper“ ist die Ursache von allem Unglück. Diese falsche Vorstellung muss verschwinden. Das ist Verwirklichung.“

Dieses Zitat ist bereits ein Fazit, das die Grundlage aller spirituellen Lehren ist, so auch der von Ramana Maharshi. Alles, was der Zeit unterworfen ist, was einen Beginn und ein Ende hat, ist nicht real, so auch der Körper und unsere vermeintliche Individualität.
Unser kollektives Bewusstsein, einschließlich der Lehren der institutionellen Religionen, basiert darauf, dass wir Körper sind, obwohl wir in unserer Sprache immer davon ausgehen, dass wir einen Körper haben. Wer ist das aber, der den Körper hat bzw. wahrnimmt?

Im Grunde gibt es dafür keine Antwort. Es gibt hier nur wieder die Finger, die zum Mond, zeigen, Worte, die auf dieses Geheimnis hinweisen, um eine Kommunikation möglich zu machen.

Bei Ramana Maharshi und anderen spirituellen Lehrern ist es das Selbst, das den Körper wahrnimmt, denn dieses Selbst ist in seinem Kern Reines Gewahrsein. (siehe Antwort von Ramana auf die Frage, was Gewahrsein ist!)
Dieses Gewahrsein ist nicht der Zeit unterworfen. Es ist zeitlos und ewig und geschieht im Hier und Jetzt. – So ist auch unser wahres Selbst, das reines Gewahrsein ist, unsterblich.

Das Buch:

Ramana Maharshi
Sei, was du bist
Verlag: O.W.Barth
ISBN 3-502-61075-4

Mehr Infos zu Ramana Maharshi

Wer mehr über Ramana Maharshi erfahren möchte und auch ein wenig englisch versteht, der Film hat auch englische Untertitel, für den gibt es einen wunderbaren Film über ihn und seine Lehre bei Youtube.
Hier der Link: Jnani (Bitte auf „In Youtube stöbern“ klicken!)

In deutscher Sprache gibt es ein Hörbuch „Sei so wie du bist“ auf Youtube.

Wenn man auf Youtube Ramana Maharshi deutsch bekommt man noch weitere Videos über ihn in deutscher Sprache.

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